Was ist ein Hochdruckwasserstrahl?Die Schnitttechnologie verschiedener Materialien mit dem Hochdruckwasser- oder Hydroabrasivstrahlverfahren wurde in den siebziger bis achtziger Jahren vom Unternehmen FLOW INTERNATIONAL (USA) entwickelt, anfangs vor allem als Armee- und Weltraumprogramm. Bereits in der zweiten. Hälfte der achtziger Jahre war diese Technologie insbesondere auf dem amerikanischen und später auf dem westeuropäischen Territorium weitläufig eingesetzt worden. Heute breitet sich diese weltweit in allen Industriebereichen aus.
Die Grundlage eines jeden Schneidsystems bildet eine Hochdruckpumpe, die mittels eines Druckübersetzers den Wasserdruck heutzutage auf über 400 Mpa (4000 Bar) generiert. Über die Hochdruckleitung wird das Wasser zum Schneidkopf befördert, wo durch das Düsensystem ein eigenes "Schnittwerkzeug" erstellt wird. Es kann ein ca. 0,15-0,30 mm breiter Wasserstrahl sein, der in der Lage ist weiche Materialien wie Kunststoffe, Holz, Gummi, Kork, Dichtungen, Lebensmittel usw. zu schneiden. Die zweite, am häufigsten eingesetzte Alternative ist der ca. 0,8-1,5 mm breite Hydroabrasivstrahl mit Schleifpulverzusätzen (am häufigsten "Granatsand"). Der Hydroabtragungsstrahl ist dank seines hohen Energiepotenzials in der Lage Metalle, Steine, Glas und andere Materialien der Stärken über 100 und mehr mm zu schneiden. Wir arbeiten mit moderner Technologie eines der weltweit führenden Hersteller zusammen,mit dem Unternehmen FLOW International und tschechisher Hersteller PTV.
Schneidmaschine FLOW |
Neues Schneidesystem PTV |
Das Technologiehertz des Wasserstrahls - Die Hochdruckpumpe |
Hochdruckpumpe für das neue Schneidesystem PTV | SCHNEIDESYSTEM T 11 - Arbeitstischfläche 3000 x 2000 mm
- Schnittgeschwindigkeit 1-10000 mm/min
- Wiederholte Schnittgenauigkeit 0,1 mm
- Wasserarbeitsdruck 350 MPa
- Wasser- und Hydroabrasivschnittverfahren
| SCHNEIDESYSTEM WJ2030B-2Z-C - Arbeitstischfläche 4000 x 2000 mm
- Schnittgeschwindigkeit 1-6000 mm/min
- Wiederholte Schnittgenauigkeit 0,1 mm
- Wasserarbeitsdruck 400 MPa
- Zwei Schneideköpfe
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Vor- und nachteileVORTEILE - Der Schnitt verläuft ohne Wärmeeinwirkungen (max. Erwärmung ca. 40-50°C), also weißt das Material keine physikalischen, chemischen und mechanischen Veränderungen auf und lässt sich anschließend leicht bearbeiten. Teile, die durch die Wärme nicht deformiert werden (Deformationen dank eigener Materialspannungen können nicht ausgeschlossen werden)
- Bei Materialien größerer Stärken können die Teile dicht nebeneinander gelegt werden, was oft eine Materialeinsparung mit sich bringt, es kann auch der so genannte gemeinsame Schnitt genutzt werden
- Schnittmöglichkeiten beliebiger Materialien, inklusive Metalle und Legierungen auch gehärteter oder anders modifizierter Materialien, weiterhin schwer zu bearbeitende Materialien wie Glasfaserstoffe, Glas, Gummitextilien, weiche und harte Gummistoffe, Kunststoffe, Dichtungen usw.
- Beim Schneiden wird auch eine eventuelle Oberflächenbehandlung - poliert, geschliffen, nicht beschädigt, Komaxit ...
- Möglichkeit die Operationsdatei (Trennen, Bohren, Fräsen ...) durch einen einzigen technologischen Prozess zu ersetzen
- Möglichkeit der Schnittqualitätsauswahl von der besten bis zur Rauheit Ra unter 3,2 bis grob Trennschnitt sichtbar geriffelt mit deutlichen Preisunterschieden
- Bei den qualitativ hochwertigeren Schnittstufen ist meist eine weitere Bearbeitung nicht notwendig
- Die Schnittformbegrenzung ist nur durch den Rundquerschnitt des Strahls gegeben, es können auch extrem detaillierte Konturen geschnitten werden
- Erstellung von Mosaiken oder Intarsienelementen, und das aus absolut verschiedenen Materialien (z. B. Metalle in Steine oder Pflaster, Glas in Kunststoffe oder Holz….
- Beim Schneiden entstehen keine ökologischen Schadstoffe, also handelt es sich um eine umweltfreundliche Technologie
NACHTEILE - Unvermeidlicher Kontakt mit Wasser und meist auch mit dem Hydroabrasivmaterial (ohne sofortige geeignete Behandlung schnelle Entwicklung von Oberflächenkorrosion, bei saugfähigen Materialien längere Trockenzeit, Farbveränderungen, Verunreinigungen usw.)
- Begrenzte Produktionsmöglichkeiten sehr kleiner Teile (ca. unter 3-5 cm) - kann mit Brücken gelöst werden
- Bei schlechteren Qualitätsschnitten und bei stärkeren Materialien kommt es durch den Einfluss des so genannten Strahlauslaufes zu Deformationen der Schnittkontur an der Unterkante
Löcher im Stahlhalbfabrikat Dicke 60 mm |
Efektives Wasserstrahlschneiden mit zwei Köpfen |
Brückeneinsatz beim Wasserstrahlschneiden kleiner Teile aus Edelstahl, 9 mm |
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